Wissen · Stand 06.10.2026

Räumliche Auflösung erklärt

Räumliche Auflösung beschreibt, wie fein das Gitter ist, auf dem Wetterdaten berechnet oder bereitgestellt werden – von globalen Zellen bis zu hundertmetrigen Rastern.

Was dahintersteckt

Gitterweite

Abstand der Gitterpunkte; kleinere Zellen erlauben feinere Strukturen.

Downscaling

Feinere Raster können gerechnet oder statistisch interpoliert werden – beides ist nicht dasselbe.

Punkt vs. Raster

Standortabfragen können aus Rasterdaten interpoliert werden.

Rechenkosten

Höhere Auflösung kostet Rechenzeit; Betreiber wählen Kompromisse.

Was man nicht daraus folgern darf

Auflösung ≠ Qualität

Ein feineres Raster allein belegt keine bessere Prognose.

Nachbearbeitung

Statistische Korrektur und Bias-Adjustment können mehr bewirken als Auflösung.

Validierung

Qualität zeigt sich erst in der Verification am Anwendungsfall.

Aussagekraft lokal

Zwischen Gitterpunkten gilt weiterhin Interpolation.

Wirtschaftlicher Kontext

Auflösung ist eine technische Eigenschaft. Wirtschaftlich relevant ist, ob die Daten am konkreten Standort und Prozess besser entscheiden helfen.

km Zellgröße

Technische Kennzahl – aber kein Qualitätszertifikat.

€ Standorttreue

Entscheidend ist die tatsächliche Prognosegüte am eigenen Standort.

Vergleichbarkeit

Verschiedene Auflösungen sind nicht direkt vergleichbar ohne Validation.

Methodischer Bezug: ECMWF Economic Value.