Räumliche Auflösung erklärt
Räumliche Auflösung beschreibt, wie fein das Gitter ist, auf dem Wetterdaten berechnet oder bereitgestellt werden – von globalen Zellen bis zu hundertmetrigen Rastern.
Was dahintersteckt
Gitterweite
Abstand der Gitterpunkte; kleinere Zellen erlauben feinere Strukturen.
Downscaling
Feinere Raster können gerechnet oder statistisch interpoliert werden – beides ist nicht dasselbe.
Punkt vs. Raster
Standortabfragen können aus Rasterdaten interpoliert werden.
Rechenkosten
Höhere Auflösung kostet Rechenzeit; Betreiber wählen Kompromisse.
Was man nicht daraus folgern darf
Auflösung ≠ Qualität
Ein feineres Raster allein belegt keine bessere Prognose.
Nachbearbeitung
Statistische Korrektur und Bias-Adjustment können mehr bewirken als Auflösung.
Validierung
Qualität zeigt sich erst in der Verification am Anwendungsfall.
Aussagekraft lokal
Zwischen Gitterpunkten gilt weiterhin Interpolation.
Wirtschaftlicher Kontext
Auflösung ist eine technische Eigenschaft. Wirtschaftlich relevant ist, ob die Daten am konkreten Standort und Prozess besser entscheiden helfen.
Technische Kennzahl – aber kein Qualitätszertifikat.
Entscheidend ist die tatsächliche Prognosegüte am eigenen Standort.
Verschiedene Auflösungen sind nicht direkt vergleichbar ohne Validation.
Methodischer Bezug: ECMWF Economic Value.