Wissen · Stand 06.10.2026

SLA & Verfügbarkeit erklärt

Service-Level-Agreements regeln, welche Verfügbarkeit, Unterstützung und Reaktionszeiten ein Anbieter vertraglich zusichert – und was bei Nichteinhaltung passiert.

Typische Bestandteile

Uptime

Zugesicherte Erreichbarkeit, oft 99,x % pro Monat.

Support & Reaktion

Reaktionszeiten nach Priorität der Störung.

Entschädigung

Credits oder Haftungsregelungen bei Verfehlung.

Geltungsbereich

SLAs gelten oft nur für bestimmte Tarife oder Endpoints.

Beim Vergleich beachten

Gemessene vs. zugesicherte Werte

Interne Monitorings und Statusseiten sind keine Garantie.

Ausnahmen

Wartungsfenster und höhere Gewalt sind meist ausgenommen.

Preisstaffeln

SLA-Level korrelieren oft mit Tarifhöhe.

Eigene Messung

Verfügbarkeit sollte technisch selbst überwacht werden.

Wirtschaftlicher Kontext

SLAs sind Risikomanagement: Sie definieren, was ein Ausfall im eigenen Prozess kosten darf und wer ihn trägt.

% Uptime

Vertragliche Kennzahl – Ausfallminuten pro Monat direkt ableitbar.

€ Ausfallkosten

Eigene Prozesskosten je Ausfallstunde bestimmen das SLA-Bedürfnis.

Priorisierung

Kritische Prozesse verdienen kritische SLAs – nicht alle Daten gleich.

Methodischer Bezug: ECMWF Economic Value.